Basenbaden
Ein Sonntag im Wasser — warm, basisch, langsam. Im Forstfeldgarten Kassel, als Retreat des Vereins.
Was Basenbaden ist
Ein Basenbad ist ein warmes Bad mit basischem Badesalz — das Wasser bekommt einen pH-Wert um 8,5, etwa wie Meerwasser, und fühlt sich seifig an auf der Haut. Und es dauert: Ein Ganzkörperbad im Basenwasser währt gern eine bis mehrere Stunden, ein Fußbad noch länger. Die Zeit ist das Eigentliche — Wärme, Stille, das Wasser, das trägt.
Was das Wasser mit dem Leib macht, erzählen viele Bücher; der Verein verspricht nichts davon. Er lädt ein: Erlebe es selbst — und zähle mit, wenn du magst. Messen vor dem Deuten.
Was geschieht
Der Tag beginnt am Vormittag im Garten. Das Wasser wird auf dem Feuer und im Kessel erwärmt; die Wannen stehen unter freiem Himmel oder unter dem Dach, die Fußbäder im Kreis. Wer ins Ganzkörperbad steigt, bleibt, solange es gut tut — eine Stunde, zwei, mehr; das Wasser wird nachgewärmt. Wer im Fußbad sitzt, sitzt im Kreis: mit Tee, mit Klang, mit Gespräch oder in Stille.
Dazwischen: Gehen im Garten, Ruhen in der Decke, ein gemeinsames Essen. Der Tag endet am späten Nachmittag, wenn die Wannen leer sind und die Füße trocken.
Mitbringen
- zwei Handtücher und ein Bademantel
- Badekleidung
- warme Kleidung und Wollsocken für danach
- eine Wasserflasche und, wer mag, eine Kanne Tee
- eine Decke fürs Ruhen
Das Salz, das Wasser und das Feuer stellt der Verein.
Wann und wie
Das Basenbaden findet statt, sobald eine Anmeldung vorliegt; die Zahl der Wannen ist klein, darum lohnt die frühe Anmeldung. Der Tag ist auf 20 Teilnehmer begrenzt und ideell: Der Verein trägt ihn; wer mag, trägt mit einer Spende Salz und Holz mit.
Die nächsten Sonntage stehen in der Terminliste des Vereins, sobald sie feststehen. Nach der Anmeldung kommt eine Bestätigung, am Vortag eine Erinnerung mit dem Weg in den Garten.